Starkes Wachstum grüner Wertpapiere (Green Bonds)
Ein besonderes Wachstumsfeld sind nachhaltige Wertpapiere – Green Bonds genannt. Diese grünen Geldanlagen investieren ausschließlich in Projekte, die nachhaltig und klimaschonend sind. Anleger können sich also sicher sein, dass sie in Projekte investieren, die tatsächlich die Umwelt und das Klima schonen oder entlasten. Bestes Beispiel sind Green Bonds, die Windparks oder Solarenergie finanzieren.
Was 2008 mit dem ersten Green Bond der Weltbank startete, ist inzwischen zu einem gigantischen Finanzmarkt mit mehr als 1,5 Billionen Volumen angewachsen. Allein 2021 flossen global 723 Milliarden Euro in den nachhaltigen Anleihemarkt – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Damit entfällt knapp die Hälfte des Neugeschäfts von Publikumsfonds auf nachhaltige Fonds. 2017 lag der Anteil am Neugeschäft noch bei sechs Prozent. Diese Dynamik hat das Volumen nachhaltiger Fonds binnen weniger Jahre rasch wachsen lassen.
Green Bonds sind in der Regel börsennotiert und fest verzinst
beobachtern weiter an Fahrt. Diesen Wachstumstrend erfahren auch deutsche Unternehmen wie die Hamburger reconcept GmbH, die bereits seit 1998 Investoren mit Projekten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien verbindet. "Mit rund 33 Millionen Euro Eigenkapital haben sich Investoren 2021 an unseren grünen Projekten beteiligt – so viel wie noch nie zuvor seit Gründung der reconcept vor 24 Jahren", berichtet reconcept-Geschäftsführer Karsten Reetz.
Zinszahlungen von bis zu 6,5 Prozent über grüne Geldanlagen
Aktuell im Portfolio ist die grüne Zinsanlage "reconcept Green Energy Asset Bond - Windpark Hilpensberg". Das Besondere an dieser Investitionsgelegenheit: Dieser Green Bond ist "asset-unterlegt": Das Anleihekapital finanziert einen konkreten Windpark in Baden-Württemberg. Dieser 9-Megawatt-Windpark ist bereits seit 2017 in Betrieb. Die Ertragskalkulation beruht daher auf belastbaren, mehrjährigen Leistungsdaten eines Bestandswindparks. Das schafft Planungssicherheit. Darüber hinaus ist die Vergütung der Stromproduktion bereits für insgesamt 20 Jahre gesichert!
Der Windpark Hilpensberg versorgt umgerechnet rund 6.900 Haushalte mit grünem Strom, was einer CO2-Ersparnis von rund 13.740 Tonnen jährlich entspricht, dem CO2-Fußabdruck von rund 1.740 Bundesbürgern.
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Rekordpreise an der Strombörse: Windenergieanlagen ernten gutes Geld
Die Handelspreise für Windstrom haben im März 2022 neue Höhen erreicht. Grüner Strom von Windenergieanlagen an Land wurde laut Bundesnetzagentur zu Rekordwerten von rund 20 Cent pro Kilowattstunde gehandelt, ein Jahr zuvor im März 2021 lag der Preis bei gerade einmal 3,4 Cent. Der starke Anstieg der Strompreise auf den Großhandelsmärkten ist insbesondere den stark gestiegenen Brennstoffpreisen für Gas und Kohle sowie höheren CO2-Preisen geschuldet. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die daraus resultierende Gaspreiskrise hat die Strompreise seit Februar 2022 noch weiter nach oben getrieben.
Hohe Strompreise bedeuten auch hohe Markterlöse für Erneuerbare Energien
Um von attraktiven Marktwerten auch längerfristig zu profitieren, werden gerne Fixpreisvereinbarungen zwischen Anlagenbetreibern und Direktvermarktern geschlossen. So auch für den Windpark Hilpensberg von reconcept, dem ein frühzeitig gesicherter Direktvermarktungsvertrag attraktive Strompreise mittelfristig sichert. Für 2022 liegt der Preis dadurch rund 18 Prozent über dem 20-jährigen EEG-Tarif.
"Auf diese Weise profitieren wir verlässlich von einer sehr soliden Stromvergütung sowie vor allem von einer hohen Planbarkeit der Einnahmen und damit von einer verlässlichen Grundlage für die Zinszahlungen an unsere Investoren", freut sich Karsten Reetz, Geschäftsführer der reconcept GmbH.
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