Finanzen, Alphawave GmbH

Alphawave: Der Algorithmus, der leise kam – über Forschung, Handel und die Kunst des Understatements

Klingt nach Quant-Märchen? In einer Branche, die lieber verschweigt als erklärt, wirkt Transparenz fast exotisch. Alphawave aus Düsseldorf geht dennoch genau diesen Schritt – und öffnet erstmals Teile seiner Black Box. Nicht aus Marketinggründen, sondern weil Partnerschaften Nachvollziehbarkeit verlangen.

Alphawave: Transparenz, Technologie und der Blick in die Black Box

Jan-Patrick Krüger, Geschäftsführer der Alphawave GmbH, erläutert diesen strategischen Schritt. Er erklärt, warum das Unternehmen nach Jahren der gezielten Entwicklung erstmals operative Einblicke gibt – und weshalb Transparenz für Alphawave ein wesentlicher Baustein für Reputation, Partnerschaften und institutionelles Vertrauen ist.

Herr Krüger, Alphawave existiert seit 2016 – sichtbar werden Sie aber erst jetzt. Warum dieser Zeitpunkt?

Krüger: Technologische Reife erfordert Zeit. Unsere ersten Jahre waren geprägt von intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Wir haben Systeme konzipiert, validiert und kontinuierlich verfeinert, bis das Fundament absolut stabil war. In dieser Phase stand die Arbeit am Kern im Vordergrund. Sichtbarkeit ist dann wertvoll, wenn man belastbare Ergebnisse und eine gewachsene Struktur präsentieren kann. Diesen Punkt der operativen Reife haben wir jetzt erreicht.

Sie öffnen Teile Ihrer Live-Ergebnisse. Warum wählen Sie diesen Weg der Offenheit?

Krüger: Vertrauen und Partnerschaft bilden die Basis unserer Arbeit. Gerade als technologiegetriebenes Handelsunternehmen ist eine klare Dokumentation wissenschaftlicher Prozesse essenziell. Wenn wir mit Family Offices oder institutionellen Partnern sprechen, stehen Governance und Stabilität im Fokus. Diese Kriterien lassen sich nur durch fundierte Einblicke bewerten. Wir zeigen, dass hinter Alphawave ein methodischer, nachvollziehbarer Prozess steht.

Als Quant-Unternehmen bewegt man sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Wie begegnen Sie der anfänglichen Skepsis?

Krüger: Quantitativer Handel wird oft mit komplexen „Black Boxes“ assoziiert. Unser Selbstverständnis ist ein anderes: Wir setzen auf methodische Strenge und zeigen, wie wir arbeiten. Transparenz ist für uns eine Notwendigkeit, um als seriöser Akteur wahrgenommen zu werden. Es geht darum, das Relevante verifizierbar zu machen.

Zum Thema

"Transparenz heißt nicht, die Black Box zu öffnen."

Oft heißt es in der Branche: Wer zu viel zeigt, macht sich angreifbar. Gilt das für Sie nicht?

Krüger: Unsere Strategien sind auf Robustheit ausgelegt, und unsere Prozesse folgen einer klaren Struktur. Ein wesentlicher Punkt für unsere Partner: Die Ergebnisse basieren auf verifizierbaren Broker-Reportings. Diese Offenheit ist ein Ausdruck von Systemreife und technologischer Stärke.

Wenn wir über Ihre Methodik sprechen: Wie definiert Alphawave seinen technologischen Ansatz?

Krüger: Wir arbeiten mit einer hochkomplexen Simulations-Architektur, die man sich wie die digitale Statik-Prüfung im modernen Ingenieurswesen vorstellen kann. Bevor ein Modell produktiv geht, durchläuft es Millionen von Belastungssimulationen und extremen Marktszenarien. Unser Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, die nicht nur unter Normalbedingungen funktionieren, sondern eine mathematisch nachgewiesene strukturelle Integrität aufweisen. Das ist präzises Deep-Tech-Engineering.

Trotzdem: Was zeigen Sie Ihren Partnern genau, ohne die proprietäre Logik zu gefährden?

Krüger: Wir machen den Rahmen transparent, in dem unsere Systeme operieren. Ein zentraler Pfeiler ist die Risikobegrenzung: Wir verzichten konsequent auf Positionen über Nacht oder das Wochenende. Damit eliminieren wir unvorhersehbare Marktsprünge außerhalb der Börsenzeiten. Professionelle Partner schätzen diese methodische Klarheit im Risikomanagement.

Wie wurde intern über diesen Schritt der Öffnung diskutiert?

Krüger: Sehr intensiv. Unser Team besteht primär aus Entwicklern, Forschern und Analysten. Doch mit der Skalierung des Unternehmens wächst die Verantwortung. Wir haben genau abgewogen, welche Informationen Partnern helfen, unsere operative Qualität objektiv einzuschätzen. Die jetzige Offenlegung ist das Ergebnis dieses Abwägungsprozesses.

Sie bauen zudem den Investor-Relations-Bereich deutlich aus. Warum ist Ihnen das wichtig?

Krüger: Fakten schaffen Vertrauen. Externe Validierungen bestätigen unsere Kennzahlen und Prozesse unabhängig. Unser Ziel ist es, die technologische und organisatorische Substanz von Alphawave durch anerkannte Standards zu untermauern und uns als verlässlicher Akteur im Markt zu festigen.

Wie geht es mit Alphawave GmbH weiter?

Sie planen zudem externe Auditschritte. Was versprechen Sie sich davon?

Krüger: Vertrauen entsteht durch überprüfbare Fakten. Deshalb bereiten wir externe Validierungen vor, die unsere Kennzahlen und Prozesse unabhängig bestätigen. Wir wollen zeigen, dass Alphawave organisatorisch und technisch institutionelle Standards erfüllt. Unser Ziel ist es, als verlässlicher und transparenter Akteur im Markt wahrgenommen zu werden.

Wie sieht die Zukunft für Alphawave aus?

Krüger: Wir werden unsere Infrastruktur weiter stärken und die Kapitalmarktkommunikation auf hohem Niveau fortführen. Die kommenden Jahre stehen im Zeichen einer kontrollierten, qualitätsorientierten Skalierung. Unser Weg ist es, durch Leistung sichtbar zu werden.

Alphawave Investor Relations
Die Alphawave GmbH ist ein 2016 gegründetes Quant-Tech-Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt und betreibt proprietäre algorithmische Handelsmodelle, die vollständig automatisiert und ausschließlich innerhalb eines Handelstages (Intraday) agieren. Die gesamte Architektur – von der Forschungspipeline über die Simulations-Architektur bis hin zur Ausführung – entsteht intern und bildet das technologische Herzstück des Unternehmens. Alphawave legt besonderen Wert auf wissenschaftliche Validierung, klare Risikostrukturen und technologische Robustheit, um institutionellen Ansprüchen an Transparenz und Governance gerecht zu werden.
Häufige Fragen
  • Warum zeigt Alphawave gerade jetzt mehr Transparenz?
    Nach Jahren der intensiven Entwicklung hat Alphawave eine technologische und operative Reife erreicht, die eine fundierte Berichterstattung ermöglicht. Transparenz ist für das Unternehmen die Basis, um langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe aufzubauen.
  • Welche Rolle spielt Transparenz für Alphawave?
    Transparenz ist für Alphawave kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Baustein für den Aufbau von Vertrauen und Partnerschaften. Es hilft, nachvollziehbare Prozesse und extern bestätigte Ergebnisse zu bieten.
  • Wie plant Alphawave, das Vertrauen der Partner zu gewinnen?
    Alphawave plant, das Vertrauen der Partner durch transparente Kommunikation, externe Audits und die Offenlegung relevanter Informationen zu gewinnen. Dies umfasst auch die Validierung von Substanzwerten und die Überprüfung zentraler Performance-Kennzahlen.
  • Was unterscheidet den Ansatz von Alphawave von klassischen Anlagen?
    Ein wesentliches Merkmal der Alphawave-Strategie ist die konsequente Dekorrelation zu klassischen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen. Während herkömmliche Portfolios in Phasen hoher Marktunsicherheit oft parallel an Wert verlieren, nutzt unsere Systematik die Volatilität als Chance. Wir generieren echtes Alpha – also eine Rendite, die auf algorithmischer Präzision basiert und unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung (Beta) entsteht. Für den Investor bedeutet das: Stabilität, wenn der Gesamtmarkt unter Druck gerät, und ein hocheffizientes Risikoprofil mit einer Sortino Ratio von über 2,0.
  • Bietet Alphawave Schutz bei fallenden Kursen?
    Ja, durch konsequente Dekorrelation. Da die Strategie des Unternehmens weitgehend unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung agiert, fungiert sie als stabilisierendes Element im Gesamtportfolio. In Phasen hoher Marktunsicherheit nutzt die Systematik die Volatilität gezielt als Chance, statt unter ihr zu leiden. Für Investoren bedeutet das Stabilität und die Chance auf Gewinne, gerade wenn der breite Markt unter Druck gerät.
  • Was ist das Ziel von Alphawave in den kommenden Jahren?
    Das Unternehmen erweitert seine Infrastruktur und Marktzugänge konsequent, während es durch die Entwicklung neuer Strategie-Modellierungen die Kapazität seiner Systeme erhöht. Ziel ist es, die Performance bei steigendem AuM durch intensive Arbeit nicht nur zu sichern, sondern weiter zu optimieren. Dabei professionalisiert Alphawave Prozesse konsequent nach institutionellen Standards, um seinen Status als führender, transparenter Quant-Spezialist in Deutschland zu festigen.
Impressum
Alphawave Finance GmbH
Frau Sarah Brenner
Marienstraße 14
40212 Düsseldorf
Deutschland
T: 0049211731492-70
@: pressealphawave.fund