Mandelblüte in der Pfalz – Eine Auszeit im Ketschauer Hof
11. März 2026 | by Brigitte Bonder
Wenn entlang der Deutschen Weinstraße die Mandelbäume in voller Blüte stehen, beginnt in der Pfalz eine der schönsten Zeiten des Jahres. Ganze Alleen leuchten in weiß und rosa, dazwischen setzen einzelne Bäume in den Weinbergen zarte Farbtupfer. Die Region wirkt in diesen Wochen besonders lebendig – ein idealer Moment, um die Pfalz zu entdecken und die ersten warmen Tage des Jahres im Freien zu genießen.
Ein Highlight für Wanderer oder Radfahrer ist der Pfälzer Mandelpfad, der sich auf rund 100 Kilometern durch Weinberge, Dörfer und sanfte Hügel schlängelt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Blüte auf der Edenkobener Mandelmeile, wo die Allee mit Blick auf die Villa Ludwigshöhe und das Hambacher Schloss zum Flanieren einlädt. Ebenso lohnenswert ist der Mandelblüten-Panoramaweg in Gimmeldingen – ein Spaziergang, der mit weiten Ausblicken über die Rheinebene und einem perfekten Fotomotiv am Mandelblüten-Lehrpfad lockt.

Idealer Ausgangspunkt: Der Ketschauer Hof in Deidesheim
Wer die Mandelblüte entdecken möchte und zugleich Wert auf Genuss, Stil und besondere Gastlichkeit legt, findet im Ketschauer Hof den perfekten Rückzugsort. Das historische Anwesen liegt im Herzen von Deidesheim und verbindet die Eleganz vergangener Jahrhunderte mit der Leichtigkeit eines modernen Boutique-Hotels. Schon bei der Ankunft stellt sich ein Gefühl von Ruhe ein, als würde man einen geschützten Ort betreten, an dem Zeit keine Rolle spielt. Hinter den Mauern aus hellem Sandstein befinden sich 18 individuell gestaltete Zimmer und Suiten, die mit warmen Farben, hochwertigen Materialien und viel Liebe zum Detail gestaltet sind. Der Innenhof mit seinem gepflegten Garten wird im Frühling zum natürlichen Mittelpunkt des Hauses und ist der perfekte Ort für einen Kaffee am Nachmittag oder ein Glas Wein nach einer Wanderung durch die Weinberge.

Nur wenige Schritte entfernt ergänzt das Hotel Kaisergarten das Ensemble um eine moderne, großzügige Variante. Mit 85 Zimmern und Suiten bietet es viel Raum und eine offene, zeitgemäße Atmosphäre. Die Lage inmitten des historischen Stadtkerns von Deidesheim ist ideal für Gäste, die kurze Wege schätzen und dennoch die Nähe zu den Weinbergen suchen.
Gemeinsam bilden beide Häuser ein Ensemble, das die Pfalz in ihrer besten Form widerspiegelt: traditionsbewusst, genussorientiert und offen für Menschen, die besondere Orte schätzen. Wer hier wohnt, hat nicht nur die Mandelblüte vor der Tür, sondern auch die kulinarische Vielfalt und die renommierten Weingüter, die die Pfalz seit jeher prägen.
Zwischen Sterneküche und französischer Leichtigkeit: Die Restaurants des Ketschauer Hofs
Im kulinarischen Mittelpunkt des Ensembles steht das Restaurant L.A. Jordan, das mit zwei Michelin-Sternen zu den renommiertesten Adressen an der Deutschen Weinstraße zählt. Die Küche von Daniel Schimkowitsch ist präzise, modern und eigenständig – ein Stil, der sich bewusst von steifen Konventionen löst und dennoch höchste handwerkliche Perfektion zeigt. Serviert werden Menüs, die Fisch und Fleisch in sorgfältig komponierten Gängen zusammenführen und dabei eine Leichtigkeit bewahren, die das Fine Dining hier besonders zugänglich macht.

Gäste können zwischen dem klassischen Restaurant und der Lounge wählen. Während im Restaurant die großen Menüs im Mittelpunkt stehen, bietet die Lounge die Möglichkeit, einzelne Gänge à la carte zu genießen oder ein kompaktes Signature-Menü zu wählen. Der sogenannte Schimkow.TISCH bringt zudem Menschen zusammen, die Freude an gutem Essen teilen – ein Format, das die besondere Handschrift des Hauses unterstreicht: exklusiv, aber nie abgehoben.

Während das L.A. Jordan die große Bühne des Fine Dining bespielt, zeigt das Restaurant 1718 eine bewusst andere, aber ebenso charaktervolle Facette der Ketschauer-Hof-Kulinarik. Die Küche orientiert sich an französischen Klassikern und interpretiert sie mit einer klaren, modernen Handschrift: Die Bouillabaisse 1718 gehört zu den Gerichten, die viele Gäste immer wieder bestellen, ebenso die feinen Fischgerichte, die mit präzisen Aromen und einer angenehm unaufgeregten Präsentation überzeugen. Auch das Dessert Tarte Tatin hat sich längst zu einem Favoriten entwickelt – ein Klassiker, der hier mit viel Sorgfalt und einem sicheren Gespür für Balance serviert wird. Der Name des Restaurants erinnert an das Jahr 1718, in dem Peter Jordan die ersten Weinberge in Deidesheim erwarb – eine historische Verbindung, die bis heute spürbar bleibt, nicht zuletzt durch die enge Nachbarschaft zu den renommierten Weingütern der Region.

Ergänzt wird das kulinarische Angebot durch das RIVA im Hotel Kaisergarten, das mediterrane Küche in einer offenen, lebendigen Umgebung serviert, sowie durch das Sushi B im benachbarten Weingut Reichsrat von Buhl, das für leichte, japanisch inspirierte Gerichte steht. Gemeinsam bilden die vier Restaurants ein Ensemble, das von unkompliziert bis hochkarätig reicht und jedem Aufenthalt eine besondere Note verleiht.
Drei Weingüter, eine Geschichte: Die Jordan’sche Teilung und ihre Spuren
Die Geschichte des Ketschauer Hofs ist eng mit den großen Deidesheimer Weingütern verwoben. Ihren Ursprung hat diese Verbindung im frühen 19. Jahrhundert, als der Winzer Pierre Jordan das heutige Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan gründete. Mit seinem Tod 1846 wurde sein Besitz unter den drei Kindern aufgeteilt – eine Erbteilung, die später als Jordan’sche Teilung bekannt wurde und aus der drei Weingüter hervorgingen, die bis heute zu den bedeutendsten Adressen der Pfalz zählen. Erst Anfang der 2000er wurden sie wieder in eine Hand geführt und die historische Teilung aufgehoben. Heute stehen die drei Häuser ebenso wie der Ketschauer Hof unter gemeinsamer Leitung und bilden ein Ensemble, das Tradition, Handwerk und Gastlichkeit auf besondere Weise verbindet.

Das Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan steht für elegante, präzise Rieslinge aus berühmten Lagen wie dem Kirchenstück oder dem Jesuitengarten, allesamt Weine mit klarer Handschrift und großer Tradition. Besonders eindrucksvoll ist ein Blick in die historischen Keller, in denen Flaschen lagern, die bis ins Jahr 1811 zurückreichen. Führungen sind möglich und geben einen spannenden Einblick in die lange Geschichte des Hauses.
Das Weingut Reichsrat von Buhl zählt seit seiner Gründung 1849 zu den renommiertesten Weingütern Deutschlands. Es steht für eine terroirgeprägte, zeitlose Stilistik, die die Herkunft der Trauben aus den besten Deidesheimer und Forster Lagen unverfälscht widerspiegelt. Noch heute gären die Weine in den alten Gutskellern – ein bewusst bewahrtes Stück Tradition, das dem Anspruch folgt, den Charakter von Traube und Weinberg so pur wie möglich ins Glas zu bringen. Die Sekte des Hauses gehören seit Jahren zu den besten des Landes.

Das Weingut von Winning schließlich verbindet Handwerk mit moderner Interpretation. Kraftvolle, teils im Holz ausgebaute Rieslinge und Burgunder prägen den Stil, der der Pfalz eine internationale Note verleiht und dennoch tief in der Region verwurzelt bleibt.
Ein Reiseziel für alle Jahreszeiten
Die Mandelblüte gehört zu den schönsten Momenten des Jahres in der Pfalz – doch sie ist nur der Auftakt zu einer abwechslungsreichen Saison. Im Sommer prägen lange Abende in den Weinbergen und lebendige Weinfeste das Bild, der Herbst bringt die Zeit der Lese und goldene Farben in die Landschaft, während im Winter eine ruhigere, beinahe intime Atmosphäre einkehrt.
Der Ketschauer Hof ist in all diesen Momenten ein Ort, der den Charakter der Pfalz besonders erlebbar macht. Zwischen historischen Mauern, großen Weinen und einer Küche, die Genuss auf höchstem Niveau interpretiert, entsteht eine Gastlichkeit, die weit über einen einzelnen Anlass hinausreicht. Die Mandelblüte mag der perfekte Zeitpunkt für einen ersten Besuch sein – doch viele Gäste entdecken schnell, dass Deidesheim und der Ketschauer Hof zu jeder Jahreszeit eine Reise wert sind.
Tipp für Unternehmer: Das neue Eventformat „Chefsache“ im April
Vom 10. bis 13. April 2026 setzt der Ketschauer Hof einen besonderen Akzent für Unternehmer und Führungskräfte: Mit dem neuen Eventformat „Chefsache“ verknüpft Ole Leidner, Geschäftsführer des Ketschauer Hofs, Kulinarik, exklusive Weinerlebnisse und Einblicke hinter die Kulissen. Die Gäste erleben handwerkliche Leidenschaft, kulinarische Highlights und persönliche Einblicke, die sonst verborgen bleiben – spannend für Genussmenschen, motivierte Unternehmer und Entscheider.
Die Besonderheit: Ole Leidner selbst begleitet die Gäste, öffnet Türen und teilt Einblicke in die Betriebe. Dabei verschmelzen Wein, Kulinarik und persönliche Geschichten aus der Welt der Hotellerie und Gastronomie. Unterstützung erhält er von bekannten Persönlichkeiten wie Stephan Attmann, der für die Weine des renommierten Weinguts von Winning verantwortlich ist und eine Kellerführung samt spannender Probe ermöglicht. Auch individuell konzipierte 4- Gänge-Menüs in den Restaurants Riva, Leopold und 1718 mit passender, pfälzer Weinbegleitung sind Teil des Arrangements. Die Zahl der Teilnehmer ist bewusst limitiert: Nur 16 Personen erleben diese „Chefbehandlung“ aus erster Hand.
Weitere Informationen unter www.ketschauer-hof.com