München, 26.06.2024 (lifePR) – Aktuelle Studien aus England und den USA deuten darauf hin, dass Feinstaub und Luftschadstoffe wie NO2 das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen, insbesondere Parkinson, erhöhen können. Diese Untersuchungen haben bedeutende Unterschiede in den Krankheitsraten zwischen Gebieten mit hoher Feinstaubbelastung und solchen mit vielen Grünflächen aufgezeigt. In diesem Bericht werden die wichtigsten Ergebnisse und deren Implikationen zusammengefasst, wobei auch die Einschränkungen der Studien berücksichtigt werden.

Studienergebnisse aus China unter Verwendung britischer Daten

Eine umfangreiche Studie unter der Leitung von Dr. YanMei Feng von der neurologischen Klinik der Universität Zhengzhou in China nutzte Daten der britischen Biobank, um den Zusammenhang zwischen Luftqualität und Parkinsonrisiko zu untersuchen. Die britische Biobank-Studie umfasste zwischen 2006 und 2010 etwa eine halbe Million Briten im Alter von 37 bis 73 Jahren.

Methodik und Datenanalyse

Ergebnisse

Studienergebnisse aus den USA

Eine Studie unter der Leitung von Dr. Sean Clouston aus New York untersuchte die kognitiven Auswirkungen von Staubexposition durch den Kollaps des World Trade Centers (WTC) im Jahr 2001.

Methodik und Datenanalyse

Ergebnisse

Unterschiede zwischen belasteten und grünen Gebieten

Einschränkungen der Studien

Diese Ergebnisse unterstreichen eimal mehr die Bedeutung von Umweltfaktoren bei der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen. Aber wieso oft steht zu befürchten, dass diese Erkenntnisse zu keine Änderung der Umweltpolitik führen werden.

Quellen:
Springer Medizin, vom 24.06.2024,
Studie von Dr. Sean Clouston
Studie von Dr. YanMei  Feng
Britische Biobankstudie